Sonntag, 24. Juni 2007
Lösungen zum Quiz
Vor langem hatte ich mal ein kleines Quiz zum Buddhismus in den Blog gestellt. Ich weiß nicht, ob jemand probiert hat die Fragen zu beantworten, aber jedenfalls stell ich jetzt mal die Lösungen rein.
Leben des historischen Buddha
1. Wo wurde Buddha geboren?
a) Kapilavastu
2. Wem begegnet Buddha bei der vierten Ausfahrt?
c) ein Mönch
3. Wo fand Buddha die Erleuchtung?
b) unter einem Bodhi-Baum
Lehre des Buddhismus/Glückssymbole
1. Wie viele Speichen hat das Rad der Lehre?
b) 8
Alltagsleben
1. Welche Bedeutung hat der endlose Knoten?
b) es ist das unendliche Wissen des Buddhas
2. Welche Bedeutung hat der Schrein?
b) ein Platz zum Ausruhen und die Ruhe genießen
Verbreitung des Buddhismus/Meditation
1. Was ist ein Mandala?
a) Abbild des Universums
2. Was bedeutet Mahayana?
c) großes Fahrzeug
3. Woher kommt der Buddhismus?
c) aus Indien
4. Für welches Element steht die Farbe weiß im Buddhismus?
a) Wasser
Alltagsleben
1. Was müssen die Novizen vor der Weihe tun?
a) Haare rasieren
2. Welches Gebet steht auf dem Papierstreifen in der Gebetsmühle?
b) Om
3. Welche Kleidung muß der Novize nach der Weihe tragen?
c) eine orange-gelbe Robe
LG Caro
Samstag, 23. Juni 2007
Der Dalai Lama als Autor
http://www.amazon.de/s/ref=pd_sl_aw_flat_book_6295322_1/302-5442694-5737651?ie=UTF8&tag2=de-de-google-21&keywords=dalai%20lama&index=blended
Auf dieser Seite seht ihr alle Bücher, die der Dalai Lama XIV, geschrieben und veröffentlich hat. Darunter sind einige, die sich vom Titel her sehr interessant anhören
- Der Weg zum Glück. Sinn im Leben finden.
(zusammen mit Jeffrey Hopkins verfasst)
- 108 Perlen der Weisheit. Auf dem Weg zur Erleuchtung
(zusammen mit Catherine Barry verfasst)
-Die Vier Edlen Wahrheiten. Die Grundlage buddhistischer Praxis.
und viele mehr, aber die könnt ihr euch ja selbst kurz genauer auf dem Link anschauen.
Wie schon an den Titeln deutlich zu lesen ist, geht es in den Büchern um den Buddhismus, in "die Vier Edlen Wahrheiten" geht es zum Beispiel um die Grundlage für alle Formen des Buddhismus, beginnend mit dem ältesten, dem Ur-Buddhismus des Theravada, bis hin zum tibetischen Zen-Buddhismus. Nun wird darin noch geschrieben, dass es im Leben normal ist, dass alle Lebewesen leiden -> ihr Leben ist schwierig, frustrierend und sie sind teilweise nicht zufrieden mit dem Leben, das sie gerade führen. Von diesem Leid kann man sich jedoch erlösen, indem man ein Leben führt, welches von ethischen Grundsätzen geleitet wird.
Enzin Gyatso -> der Dalai Lama XIV, beschreibt in diesem Buch für die Allgemeinheit verständlich, was genau die Vier Edlen Wahrheiten sind, welche Bedeutung sie für den Buddhismus besitzen und wie sie heute im Westen angewendet werden.
Enzin Gyatso zweifelt nicht an den "Vier Edlen Wahrheiten" und er meint, dass sie das A und O einer jeden Auseinandersetzung mit dem Buddhismus sind.
"Wer die Vier Edlen Wahrheiten nicht versteht und die Wahrheit dieser Lehre persönlich nicht erfahren hat, der kann unmöglich den Buddha-Dharma
(die buddhistische Lehre) praktizieren".
Ja, wenn ihr euch also für den Buddhismus interessiert, könnt ihr euch diese Taschenbücher, entweder übers Internet bestellen oder in einem Buchladen (z.B. Weltbild oder ähnlichen) bestellen. Es sind meist Taschenbücher und sie kosten zwischen 5 und 12 Euro.
Wünsch euch allen noch ein schönes WE
LG
Dalai Lama in Deutschland
Wie Carolin ja schon vor einiger Zeit geschrieben hat, kommt der Dalai Lama zu uns nach Deutschland. Genauergesagt am 22.Juli nach Hamburg.
Es wären sogar, nach Aussagen des Berichtes, den ich vor mir auf dem Bildschirm sehe, noch einige Restkarten übrig. Allein für den Vortrag von Montag bis Freitag "zur buddhistischen Praxis" seien noch mehr als 4000 Tageskarten erhältlich.
Da es nach Hamburg etwas weit ist und man nicht weiß, ob es wirklich noch Karten gibt, kann man sich das Spektakel auch im Vernsehen anschauen.
Wer den Sender "Hamburg 1 " erhält und den Dalai Lama sehen möchte, sollte also am 22.Juli nicht vergessen, um 14 Uhr diesen Sender einzuschalten und es sich unbedingt anzusehen, das ist die erste und könnte auch die letzte Gelegenheit für uns sein, den Dalai Lama in Deutschland und im Deutschen Fernsehen zu sehen ...
Also viel Spaß beim Anschauen und nicht vergessen
22.Juli, 14 Uhr, Hamburg 1
Freitag, 22. Juni 2007
Statue eines Buddhistischen Lehrers in Tibet zerstört
Ich habe gerade einen Artikel vom 20. Juni 2007 vor mir auf dem Bildschirm.
In dem Artikel steht, dass 2005 in China, die "Errichtung von 'großen' religiösen Statuen unter freiem Himmel" durch Einzelpersonen und Organisationen verboten wurde. Außer, es handelt sich um religiöse Institutionen, Klöster, Tempel, Moscheen und Kirchen. (Art.24 d. Vorschriften über Regeln religiöser Angelegenheiten)
Nun bekam ein Kloster in Tibet eine Statue von chinesischen Buddhisten geschenkt. Dieses wurde mitte Mai auf Befehl der chinesischen Behörden zerstört.
Ich mein, nach Art.24 ist es ja religiösen Institutionen gestattet, solche Statuen aufzustellen.
Doch wird vermutet, dass die chinesische Behörde dies so entschieden hat, weil die Beliebtheit des tibetischen Buddhismus in China zunimmt ... folglich hatte die chin. Behörde mit der Statue einen Dorn im Auge. Und statt zu den Männern im Kloster zu gehen und zu sagen, sie sollen ihren 10m Kolloss, der mit Gold und Kupfer verziert war, in ein Gebäude stellen, oder so umgeben, dass er nicht mehr von außenstehenden gesehen wird, wird er lieber kaputt geschlagen ... unfassbar ...
OK, ich denke auch nicht, dass die Tibeter, nur weil die Chinesen Angst haben, dass noch mehr Chinesen zum tibetischen Buddhismus gefallen finde, eine 10m Statue wegschaffen, aber ein Versuch wäre es bestimmt wert gewesen.
Joa, wer sich den Artikel selbst noch einmal genauer durchlesen möchte, kann dies auf folgendem Link gerne machen:
http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=328
Hier noch ein weiterer Link, der ebenfalls auf dieser Seite zu finden ist.
Darin steht die Erklärung der chinesischen Behörden zu dem Thema.
Jedoch muss man hierfür erst etwas installieren, um es in der richtigen Sprache lesen zu können, was ich nicht gemacht habe ... deshalb kann ich nur schreiben, dass es sich um die Erklärung der chinesischen Behörden handelt.
http://info.tibet.cn/en/news/tin/t20070609_250524.htm
also noch ein schönes WE ... ich denke ihr lest bald wieder von mir :)
Budhhistische Feste :)
Auch die Buddhisten haben wie andere Religionen ihre Feste, die immer um den gleichen Zeitpunkt stattfinden.
Eines davon ist das "Vesakh-Fest". Es ist die Feier der Geburt, Erleuchtung und des Todes des Buddha, folglich das höchste buddhistische Fest. Diese drei Ereignisse haben siche, wie in einer Überlieferung steht, in einer Vollmondnacht im Monat "Vesakha" ereignet. Dieser Monat entspricht in etwa unserem Monat "Mai". So wird bei uns im Westen meist am ersten Vollmondtag im Monat Mai "Vesakh" gefeiert.
In den Östlichen Ländern, z.B. dem Theravada-Ländern, ist man an diesem Feiertag sehr Spendabel ... sie geben Spenden an Klöster ... geben Armen essen und die Tiere, die sie besitzen werden nicht geschlachtet, sondern frei gelassen ... -> strange ... aber das sind halt die östlichen sitten ... jeder hat eben seine eigenen Bräuche und Gewohnheiten ....
Also besonders toll finde ich an dem Vesakh-Fest, dass es auch bei uns in der Bundesrepublik stattfindet :) Große öffentliche Feiern gibt es u.a. in München und in Berlin.
Ein weiteres Fest, ist wie bei uns das Neujahrsfest.
Jedoch wird es in vielen buddhistischen Ländern nicht nach unserem Kalender, sonder nach dem Mondkalender gefeiert ...
Ein besonders beliebter und bekannter Zeitpunkt is das Neujahrsfest "Losar", welches zum Neumond im Februar/März veranstaltet wird.
Bei den Vietnamesen ist es wiederum ein anderer Monat, nämlich Januar/Februar ... es wird von ihnen "Tet-Fest genannt und mit Feuern und Drachentänzen gefeiert ...
Ja, die Drachen kennen wir ja auch aus vielen Filmen, die in Vietnam gedreht werden :)
Die Buddhisten konnten sich eindeutig auf kein einheitliches Datum ändern, denn in Sri Lanka und Thailand wird Neujahr ca. mitte April gefeiert ... so ich denke die vielen Daten reichen für's erste ... obwohl es noch ein paar mehr gäbe ...
Also das sind die zwei bekanntesten Feste der buddhisten ich hoffe, ich konnte euch einen klaren einblick in sie vermitteln ;)
Guck mal noch weiter, was sich noch so finden lässt ...
Freitag, 15. Juni 2007
FWBO
Ich habe eine Vereinigung entdeckt, die sich FWBO nennt, oder besser gesagt "Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens ".
Es ist ein internationales Netzwerk, das die buddhistische Lehre in zeitgemäßer Form anbieten möchte. Sie wollen also so gut wie möglich versuchen die buddhistischen Grundwahrheiten in das heutige Leben zu integrieren.
Deshalb gibt es auch Zentren des FWBO, in denen Meditation und Buddhismus gelehrt wird. Die Zentren befinden sich in Berlin, Essen, Hamburg und Minden sowie im Rhein-Main-Gebiet.
Wenn ihr noch weiteres über den FWBO erfahren wollt, dann lest einfach auf der verlinkten Seite (oben) nach.....
gruß Caro
Donnerstag, 7. Juni 2007
Kleine Statistik
Hab eine kleine Statistik zu dem Anteil der Buddhisten an der Weltbevölkerung gefunden.
Anteil der Buddhisten an der Bevölkerung in Prozent:
Afrika 0,05%
Australien 0,09%
Bhutan 72%
Burma 87%
Nordamerika 1,3%
China 9%
Deutschland <<1%
Europa 1,0%
GUS 0,5%
Japan 77%
Kambotscha 90%
Laos 58%
Malaysia 17%
Mongolei 90%
Nepal 50%
Sri Lanka 70%
Südamerika 0,08%
Süd-Korea 51%
Taiwan 43%
Thailand 95%
Vietnam 55%
Aus den Prozentsätzen kann man gut erkennen, dass der Buddhismus eigentlich hauptsächlich im Osten verbreitet ist. In Deutschland ist der Anteil bisher kleiner als 1%. Ist ja auch schließlich verständlich, denn bei uns ist das Christentum (und auch Islam mittlerweile) die am meisten verbreiteste Religion.
Liebe Grüße Caro
Mittwoch, 6. Juni 2007
Uhrzeit ^^
jedesmal stellt sich die Uhr um ... kann mir ieiner mal erklären, wie man die so einstellen kann, dass man sie nicht jedesmal neu stellen muss ???
Dienstag, 5. Juni 2007
weiter Glücksbringende Zeichen
5. "Das Muschelhorn"

Ja, man erkennt sehr gut, die Form der Muschel, die man auch oft an Stränden findet :)
Montag, 4. Juni 2007
Glücksbringende Zeichen :)
Sonntag, 3. Juni 2007
Religiöse Symbole zum Anfassen
Tschorten werden meist quadratisch aufgebaut, bekommen eine Kuppel daraufgesetzt und darauf wiederum kommen 13 Stufen. (siehe Bild)

Dzi Stones stammen aus dem Himalaya und gelten bei der buddhistischen Bevölkerung als Glücksbringer.
Wie es meistens so ist, gibt es zu diesen Steinen einige Sagen und Legenden :)
Eine Legende, die ich recht niedlich finde, sagt, dass diese Steine nur von Personen mit einem guten Karma* gefunden werden, WEIL die Steinen von den Göttern sind. - süß oder ??
Diese Legende ist auch der Grund dafür, dass sie sehr begehrt sind, denn sie sollen nicht nur Glück bringen, sondern auch vor dem Bösen schützen und von Schaden vernhalten.
Man findet sie sehr häufig in tibetischen Klöstern an vielen buddhistischen Statuen. Zudem werden sie in der Medizin als Pulver verwendet.
Wie immer wird auch mit den Steinen versucht Geld zu verdienen, doch ACHTUNG, denn die meisten Steine, die man kaufen kann, sind künstlich und aus Plastik hergestellt !!! Wie ihr einen original von einer Fälschung unterscheiden könnt ?? -> ganz einfach: Wenn der Stein Glas ritzt, ist er echt, wenn er das nicht macht, ist es 100% kein Stein, sondern Plastik ;)
Jetzt wisst ihr noch etwas mehr über wichtige Symbole im Buddhismus.
Noch eine schöne Ferienwoche und ich hoffe, dass das Wetter endlich mal wieder etwas besser wird...
mir fehlen die Worte ...
Schade, dass des Wetter net so gut is ...
Naja, kann man nix machen :(
Also ich hab eben grad nen Artikel von 2000 gelesen, von dem ich echt nur denke, wie verrückt sind die eigenltich. In dem Artikel geht es darum, dass die Behörden in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, strenge Maßnahmen gegen den Buddhismus eingeführt hat. Man erfährt leider nicht warum genau sie das machen, aber ich denke mal (logischerweise), dass sie verhindern wollen, dass der Buddhismus sich weiterhin ausbreitet. Einige dieser Maßnahmen sind zum Beispiel, dass Schüler während den Ferien keine Tempel und Klöster zum Beten betreten dürfen und auch sonst an keinen religiösen Zeremonien teilnehemen dürfen. Wenn sie es doch machen, können sie von der Schule verwiesen werden.
Die Häuser werden, anscheinend des öfteren, untersucht und falls sich in ihnen Fotos vom Dalai Lama oder andere religiöse Gegenstände befinden, werden diese konfisziert oder in den Fluß geworfen.
Zudem musste jeder eine Geldbuße zahlen, bei dem Bilder vom Dalai Lama gefunden wurden.
Hier sieht man mal wieder, wie gut wir es in Deutschland trotz allem haben.
"das Recht seine Religion frei ausüben zu dürfen" was bei uns im Grundgesetz steht, kennt man in dem Land und auch in anderen Ländern nicht.
Doch wozu soll das bitte gut sein ?? In meinen Augen ist es totaler Schwachsinn, solche Maßnahmen zu treffen oder überhaupt an solche Sachen zu denken.
Ich bezweifel, dass diese Leute sich von ihrem Glauben abwenden, nur weil es solche "Bestimmungen" gibt.
http://www.tibet.de/tib/tibu/2001/tibu56/56aktuell.html
Punkt Lhasa: Neue Mapnahmen gegen den Buddhismus
So dann mal bis gleich ;)
Ich such noch etwas weiter und denke auch, dass sich schnell etwas finden lässt
Mittwoch, 23. Mai 2007
Quiz zum Buddhismus
Hab ein kleines Quiz für euch gefunden! Nachdem ihr schon einiges über den Buddhismus erfahren habt, könnt ihr euer Wissen jetzt mal testen! Wenn ihr die Antworten nicht wisst, könnt ihr euch ja im Internet darüber informieren.
Viel Spaß dabei! =)
(Die Lösungen werde ich dann demnächst auf der Seite veröffentlichen, dass ihr eure Antworten vergleichen könnt)
Fragen zum Buddhismus
Leben des historischen Buddha
1. Wo wurde Buddha geboren?
a) Kapilavastu
b) Tibet
c) Tokyo
2. Wem begegnet Buddha bei der vierten Ausfahrt?
a) ein Alter
b) ein Toter
c) ein Mönch
3. Wo fand Buddha die Erleuchtung?
a) unter einem Bonsai-Baum
b) unter einem Bodhi-Baum
c) unter einem Affenbrotbaum
Lehre des Buddhismus/Glückssymbole
1. Wie viele Speichen hat das Rad der Lehre?
a) 4
b) 8
c) 16
Alltagsleben
1. Welche Bedeutung hat der endlose Knoten?
a) es ist ein komplizierter Haarknoten
b) es ist das unendliche Wissen des Buddhas
c) es ist ein Knoten aus der Schifffahrt
2. Welche Bedeutung hat der Schrein?
a) ein Platz zum Fußball spielen
b) ein Platz zum Ausruhen und die Ruhe genießen
c) ein Platz zum Kochen
Verbreitung des Buddhismus/Meditation
1. Was ist ein Mandala?
a) Abbild des Universums
b) ein Flickenteppich
c) ein Spiel
2. Was bedeutet Mahayana?
a) großer Wagen
b) große Wüste
c) großes Fahrzeug
3. Woher kommt der Buddhismus?
a) aus Afrika
b) aus Australien
c) aus Indien
4. Für welches Element steht die Farbe weiß im Buddhismus?
a) Wasser
b) Luft
c) Schnee
Alltagsleben
1. Was müssen die Novizen vor der Weihe tun?
a) Haare rasieren
b) baden
c) Zähne putzen
2. Welches Gebet steht auf dem Papierstreifen in der Gebetsmühle?
a) Vater unser
b) Om
c) Ave Maria
3. Welche Kleidung muß der Novize nach der Weihe tragen?
a) einen grauen Anzug
b) einen Kartoffelsack
c) eine orange-gelbe Robe
gruß Caro
Donnerstag, 17. Mai 2007
Buddhismus für Kids und Teens
Ich bin auf zwei ganz süße Seiten über den Buddhismus gestoßen, die extra für Kinder und Jugendliche gemacht wurden.
www.buddhakids.de
www.buddhateens.com
Es ist alles kindgerecht und einfach erklärt, die Kinder können sich hier ganz toll informieren! =)
Auf der Buddhakids-Seite findet man auch ein kleines Interview mit einem echten Lama, der zu Kinderfragen aus seinem Leben erzählt.
Bei der Seite für Teens finde ich es toll, dass Themen wie Schöpfung, Sexualität, Sucht, Verhütung, Schwangerschaftsabbruch, Toleranz u. a. im Hinblick auf deren Stellung im Buddhismus kurz erläutert werden. Ein Fazit ist hierbei:
"Nichts ist verboten, doch im Bezug auf die Würde des Menschen ist nicht alles erlaubt, was nicht verboten ist."
Ihr könnt euch die Seiten ja mal anschauen.
Liebe Grüße Caro
Sonntag, 13. Mai 2007
Samsara und Nirvana
Samsara und Nirvana sind zwei Begriffe, die nicht gegensätzlicher sein könnten und haben im Buddhismus eine sehr große Bedeutung für jeden Anhänger dieses Glaubens.
In dem Text, den ich darüber gelesen habe steht weiterhin, dass die Buddhisten während ihren Meditationen versuchen "die Fesseln" an Samsara zu lösen und somit die Verbindung zu unserer Welt loszuwerden, um ins Nirvana zu gelangen. Das Nirvana wird von den Theravada-Buddhisten als "Zustand völligen Friedens" und/oder "des Freiseins von Leid erfahren".
Weiterhin wird in dem Text darüber berichtet, wie man sich im Samsara, unserer Welt, verhalten soll, um ins Nirvana zu gelangen, wie sich die Anhänger der verschiedenen buddhistischen Glaubensrichtungen vorbereiten und an was genau sie in Bezug auf Samsara und Nirvana glauben. Ein Buddha namens Shakyamuni glaubt(e) sogar fest daran, dass Samsara und Nirvana eine untrennbare Einheit wären, andere wiederum, dass man sie, wie oben bereits geschrieben, trennen kann.
Es ist wirklich sehr interessant, sich den Text einmal durchzulesen, weil darin sehr klar wird, dass viele Buddhisten sehr viele Vorstellungen zum Thema, zur Bedeutung und zum Zusammenhang von Samsara und Nirvana besitzen.
http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/samsaranirvana.html
Gruß Manu
Samstag, 12. Mai 2007
Buddhistischer "Schulunterricht" in Berlin
Ja, es ist mal wieder WE und somit etwas Zeit um einen weiteren Eintrag zu machen ...
Ich bin vorhin auf eine wirklich interessante Seite gestoßen.
http://www.buddhistische-gesellschaft-berlin.de/plaintext/news/news.html
Auf dieser Seite steht nichts konkretes über den Buddhismus, jedoch erfährt man, wann und wo Seminare über den Buddhismus stattfinden und wer sie leitet. Sie finden alle in der Werkstatt für Kulturen in Berlin statt. Also ist es für uns leider etwas zu weit weg, um sich so etwas einmal anzuschauen, aber ich denke es ist interessant zu wissen, dass es so etwas gibt.
Auf der Seite befindet sich ein weiterer Link, der uns auf eine Seit führt, die über den Buddhistischen Unterricht informiert.
In Berlin wurde der erste Unterricht vor 4 Jahren genehmigt.
Was mich sehr erstaunt hat ist, dass man in Berlin, sobald man dort zur Schule geht, freiwillig das Fach Buddhismus belegen kann. Unter 14 Jahren braucht man eine Genehmigung der Eltern. Buddhismus wird dort als eine Vertiefung zum Pflichtfach Ethik angesehen, was in etwa bedeutet, dass man zusätzlichen Unterricht über den Buddhismus bekommt.
Dieser findet für die verschiedenen Jahrgänge und Klassen eingeteilt zu verschieden Zeiten und an verschiedenen Schulen statt.
Selbst die Lehrer profitieren davon, denn die BGB (= Buddhistische Gesellschaft Berlin) ermöglicht den Ethiklehrern, eine Weiterbildung und Kontakte zu authentischen Vertretern des Buddhismus an. Die Vertreter sind auch bereit, mit in den Ethikunterricht zu gehen, um dort den Schülern den Buddhismus vorzustellen.
http://www.buddhistischer-religionsunterricht.de/
Noch ein schönes WE
LG
BILD-Interview mit dem Dalai Lama
BILD hat auch ein Interview mit dem Dalai Lama geführt und ihn unter anderem gefragt, woher er die Kraft für seinen gewaltlosen Freiheitskampf nimmt, was er über die Chinesen und Deutschen denkt, sowie was er an Deutschland so bewundert.
Interessant find ich hierbei seine Bewunderung für Europa:
"Ich bewundere die Europäische Union. Europa bestand zuerst aus vielen, kleinen Staaten, denen die eigene Souveränität das Wichtigste war.[....] Ich bewundere wirklich den Zusammenhalt der Deutschen in Ost und West."
BILD hat dem Dalai Lama für seinen andauernden, gewaltlosen Freiheitskampf für sein Volk ihren BILD-OSGAR übergeben, die festliche Verleihung findet am 12. Mai 2007 in Leipzig statt.
Der BILD-OSGAR wird seit 14 Jahren an Menschen verliehen, die sich für Frieden, Freiheit und das Zusammenwachsen Deutschlands verdient gemacht haben.
gruß Caro
Der Dalai Lama in Deutschland eingetroffen
Meldung: Der Dalai Lama ist am 11.05.2007 in Deutschland eingetroffen!
Einen kleinen Artikel hierzu habe ich bei der Bildzeitung-Online gefunden.
Ihr kennt ja die Artikel der Bildzeitung, also wundert euch nicht, wenn der Artikel sehr kurz ist. =)
Link: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/05/12/dalai-lama/ankunft-deutschland.html
gruß Caro
Montag, 7. Mai 2007
" Buddhisten und Irak-Krieg"
Ich weiß, dass dies leider nicht ganz zum Buddhismus in Deutschland passt, aber es ist wirklich ein SEHR INTERESSANTES Interview.
Er versucht u.a. die Hintergründe von diesem Krieg zu finden und diese auch nach den buddhistischen Lehren zu erläutern.
Die "offiziellen" Gründe für den Krieg sind schwachsinnig, denn was hat bitte die gesamte Bevölkerung des Iraks mit Al Quaida zu tun?? Und warum mischt sich die USA in Dinge, wie Wahlen und Rechte ein, wenn die Mehrheit der Bevölkerung es gar nicht möchte ??
Zudem gibt es auch noch andere Nationen, die viel mächtiger sind als der Irak und die ebenfalls viele gefährliche Waffen besitzen ...
Wo befindet sich also der Grund für den Angriff ??
Er erklärt weiter, dass beim finden der Hintergründe die buddhistische Lehre sehr hilfreich sein kann.
"Karma" betont das, was hinter den Handlungen eines Menschen steckt, denn wir leiden und fügen anderen Leid zu, weil dies in unserer Natur steckt.
"Gier, Hass und Wahn"
Diese drei sehr negativen Begriffe müssen verändert werden in positive Gegenbegriffe wie:
"Großzügigkeit, Mitgefühl und Weisheit"
Mit dem Handeln der USA kann man es sehr gut ausformulieren, denn sie besitzen die Gier nach dem Öl und wollen so die Gelegenheit nutzen, um den Staat nach "unseren" Vorstellungen von Gesetz und Regeln umzuerziehen.
Weiter wird noch der Haß in Bezug auf Spekulationen, wie z.B. dass Saddam - Bush töten lassen wollte berichtet. Dahinzu wird noch über die Wünsche der USA, sowie den Wahn, da sie ihre Macht an dem Wiederstand der Iraker messen will erzählt....
Es lohnt sich wirklich das Interview durchzulesen, (auf Deutsch oder wer möchte sogar auf Englisch) denn es stehen sehr viele interessante VERMUTUNGEN und SPEKUTLATIONEN darin, die gut und plausibel ausformuliert wurden.
Es weiß jedoch keiner, ob es stimmt, außer die Regierung der USA selbst ...
Also Leute lest ihn euch durch ;)
http://www.buddhanetz.org/aktuell/loy.htm
Liebe Grüße und noch eine schöne Woche
Sonntag, 6. Mai 2007
Diamantweg-Buddhismus
hier wie versprochen noch eine kurze Beschreibung des Diamantweg-Buddhismus.
Der Begriff "Diamantweg" wird im deutschsprachigem Raum hauptsächlich für die von Ole Nydahl gegründeten Diamantweg-Zentren verwendet. Er ist einer der wichtigsten westlichen Lehrer dieser Schulrichtung, die in der Tradition der tibetischen Karma-Kagyü-Linie gelehrt wird.
Die Zentren richten sich an Menschen aus dem westlichem Kulturkreis und die Lehre wird in einer "für den Westen besonders geeigneten Form" übertragen. Hierbei spielt die Identifikation mit dem Lehrer und die Umsetzung im Alltag eine entscheidende Rolle.
In Deutschland sind ca. 140 Diamantweg-Zentren im "Buddhistischen Dachverband Diamantweg (BDD)" zusammengeschlossen.
nachzulesen auf folgenden Seiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diamantweg
http://www.buddhismus.de/zentren_diamantweg_kagyue.php
gruß Caro
Samstag, 5. Mai 2007
Buddhistisches Zentrum Heidelberg
Nachdem uns Lucas darauf hingewiesen hat, dass es ein buddhistisches Zentrum in Heidelberg gibt, hab ich mir mal die Homepage des Zentrums angeschaut.
Link: http://www.buddhismus-heidelberg-mitte.de/HomeLokal.php
Das Zentrum ist eine Schule des Diamantweg-Buddhismus (näheres zum Diamantweg-Buddhismus kommt demnächst!) und bietet den Buddhisten und Interessierten Meditationen und Vorträge an. Die Termine hierfür sind auf der Seite angegeben. Besonders überrascht hat mich hierbei, dass die Meditationen und Vorträge kostenlos sind und jeder herzlich willkommen ist, daran teilzunehmen. Vielleicht schau ich ja mal bei Gelegenheit vorbei.... ;-)
Zudem findet man auf der Seite noch allgemein Infos zum Buddhismus. Z.B. Fragen wie "Wer ist Buddha? Was lehrt er? Was ist Karma?.....usw.". Zusätzlich ist auch noch ein Link zu Erläuterungen einzelner Fachbegriffe des Buddhismus angegeben, die verständlich und kurz erklärt werden.
Liebe Grüße
Caro
Freitag, 4. Mai 2007
"Buddha"
OK, da gibt es schonmal mehrere Seiten,
auf denen man einiges über Buddha herausfinden kann ...
Zum einen, wie fast immer, die Wikipedia-Seite,
in der alles sehr ausführlich steht ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Buddha
Hier findet ihr wie immer alles heraus,
WAS der Name " Buddha " bedeutet,
WELCHE Arten von Buddhas es gibt und und und ...
Doch mein Interesse galt, oder besser geschrieben gilt, einer Seite, auf der in wenigen Sätzen das Wichtigeste über den ersten Buddhas und gleichzeitig den Begründer des Buddhismus, geschrieben wird.
Er hieß "Siddhartha Gautama" und wurde etwa 560v.Chr. in einer Stadt im heutigen Nepal als Sohn einer reichen Adelsfamilie geboren.
Zudem erfährt man welche wichtigen Erfahrungen er bereits im Alter von 29 Jahren machte. Eine der Wichtigsten war, als er einen alten Mann traf und zum ersten Mal mit dem Tod zu tun hatte, woraufhin diese Begegnung sein Leben veränderte und warum er am Ende zu einem
"vollkommen Erwachtem" wird.
Er starb im Alter von stolzen 80 Jahren.
Der Text ist sehr interessant geschrieben und enthält nicht zu viele Informationen, sodass man ihn sehr einfach lesen kann und sich auch einiges gut merken kann.
Er ist sehr empfehlenswert, wenn ihr die wichtigsten Dinge über das Leben von "Siddhartha Gautama" erfahren wollt.
http://www.buddhismus.de/_1_buddha.htm
zudem findet man auch auf der Wikipedia Seite (was wiedermal beweißt, dass man in Wikipedia über fast jedes Thema und fast jede wichtige "Person" etwas herausfindet ;) ) einen SEHR AUSFÜHRLICHEN Eintrag über ihn.
http://de.wikipedia.org/wiki/Siddhartha_Gautama
Ich wünsche wie immer ein schönes WE
(Hoffen wir mal, dass das Wetter wieder etwas besser wird.)
Sonntag, 29. April 2007
Tod und Wiedergeburt
Ich habe vorhin auf einer Seite gelesen, dass Buddhisten sehr stark an ein Leben nach dem Tod glauben. Besser gesagt glauben sie daran, dass der Körper, in dem sie zur Zeit leben, nur von ihrem Geist geliehen ist und sie ihn deshalb möglichst sinnvoll benutzen sollen. Wenn sie nun sterben, geht ihr Bewusstsein aus dem Körper heraus und sucht sich, mit Hilfe des Karma* einen neuen, in dem er leben möchte.
Sie sehen den Tod als eine Art "Kleider wechseln"
Eigentlich ja eine tolle Idee ... wenn ich sterbe, suche ich mir einen neuen Körper, in dem es mir gefallen würde zu leben ;) so einfach ist das ja aber leider nicht...
Das beste in dem Bericht war, dass sogenannte "Erleuchtete"* von diesem Prozess unabhängig sind. -Hä, wie unabhängig ??
Ja, ganz einfach ...
Sie können steuern, wann sie sterben, um so wieder auf die Welt zu kommen und vielen Menschen nützlich zu sein ...
Also die Buddhisten denken wirklich fast nicht an sich selbst, sondern hauptsächlich an das Wohl anderer ... sehr erstaunlich und freundlich von ihnen ... findet ihr nicht auch ?!
Liebe Grüße Manuela
*Karma: Ein zentraler Begriff im Buddhismus, bedeutet nicht Schicksal, sondern steht für die Zusammenwirkung von Ursache und Wirkung.
Also dafür, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist.
Wer eine ausführlichere und genauere Definition lesen möchte, findet diese auf folgendem Link:
http://www.buddhismus.de/_5_ursache_wirkung.htm
*Erleuchtete: Buddha heißt übersetzt der Erleuchtete
Mir fällt gerade auf, dass eigentlich noch gar nicht richtig geklärt wurde, WER Buddha überhaupt war ... oder ich habe es überlesen, was gut sein kann ... damit beschäftige ich mich also in den nächsten Tagen genauer, falls sich noch nichts auf der Seite befindet ...
Bis dahin noch schöne Tage
Worte des Buddha
Hab mal versucht ein bisschen was über Buddha herauszufinden.
Das Interessanteste auf das ich dabei gestoßen bin, waren die
"Worte des Buddha",
die mir sehr imponiert haben.
Er hat einmal gesagt:
"Kein anderer Pfad wie dieser ist‘s
Der zur Erkenntnisreinheit führt.
Drum wandelt diesen Pfad entlang,
Dann wird der Mahr* geblendet sein.
Denn wenn ihr diesem Pfade folgt,
Macht ihr ein Ende allem Leid.
Gelehrt hab ich den Pfad, erkannt
Wie man vom Stachel sich befreit.
Ihr selber müsst euch eifrig müh‘n,
Die Buddhas zeigen bloß den Weg.
Wer diesem folget selbstvertieft,
Wird aus den Banden Mahrs erlöst."
*"Mahr", im Indischen "Mörder" oder "Tod".
In der buddhistischen Lehre ist er die Gestalt des Verlangens
und der Leidenschaften.
Samstag, 28. April 2007
"Spiel der Götter"
Ich bin auf den Film "Spiel der Götter-als Buddha den Fußball entdeckte" gestoßen. Er hat zwar nichts mit dem Buddhismus in Deutschland zu tun, aber zeigt sehr schön das Leben der buddhistischen Mönche.
Allgemein geht es um zwei jungen aus Tibet, die in ein buddhistisches Kloster aufgenommen und in das Leben der Mönche eingeführt werden. Die beiden Mönche werden aber von dem Fußballfieber der Weltmeisterschaft gepackt, und schleichen sich nachst heimlich aus dem Kloster, um die Spielübertragungen im Dorf zu sehen.
Am Ende schaffen es die beiden sogar den Abt des Klosters davon zu überzeugen, einen Fernseher für das finale Endspiel im Kloster aufstellen zu dürfen.
Ich habe den Film selbst schon gesehen, als er im Fersehen kam. Er ist humorvoll und einfühlsam gestaltet, und verschafft dem Zuschauer einen Einblick in die tibetische Weisheit.
Auf der Homepage des Films könnt ihr euch aber über den genauen Inhalt des Filmes und die Mönche, die mitspielen, informieren. Zudem befindet sich ein kurzes Interview mit Khyentse Norbu, dem Macher des Films, auf der Seite.
Mein Vorschlag: wenn der Film im Fernsehen ausgestrahtlt wird, schaut ihn euch mal an!
Gruß Caro
Link: http://www.spiel-der-goetter.de/inhalt.html
Buddhismus im Westen
hab im Internet gestöbert und eine Seite über "Buddhismus im Westen" gefunden. Es wird über die Wegbereiter des Buddhismus in Deutschland berichtet, u. a. Karl Seidenstücker, der den "Buddhistischen Missionsverein" gründete. Interessant ist hierbei auch, dass Hermann Hesse das Buch "Siddharta" schrieb und veröffentlichte, in dem es um den Buddhismus geht und das einen Buddhismus-Boom zuerst in den USA, dann auch in Deutschland auslöste. Es ist nicht viel zu lesen, aber verschafft einen groben Überblick über den Weg des Buddhismus nach Deutschland. Schauts euch mal an und bewertet selbst.
Gruß Caro
Link:
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,EAA77A5B60E34ADFE0340003BA5E0905,,,,,,,,,,,,,,,.html#EAA78A8D9A534C3EE0340003BA5E0905
Freitag, 27. April 2007
Wie wird man Buddhist??
Ich denke viele von euch wissen noch gar nicht, wie oder wo man
überhaupt Buddhist werden kann ...
Nachdem man sich durch die persönliche Anschauung des eigenen Lebens während einer Zeremonie dafür entscheidet,
"der zeitlosen Natur des eigenen Geistes zu öffnen",
was geschieht wenn man nach den sogenannten 3 Juwelen lebt,
sollte man Anschluss z.B. an eine buddhistische Gruppe/Schule suchen. Hierbei ist es von Vorteil zu mehreren Gruppen Kontakt aufzunehmen, denn es gibt viele buddhistische Richtungen, was zur Folge hat, dass die Gruppen/Schulen verschiedene Gesichtspunkte lehren und so nicht jede Gruppe zu der eigenen Persönlichkeit und Vorstellung passt.
Buddhist zu werden scheint also gar nicht so schwer ...
Am erstaunlichsten finde ich, dass es in unserer Nähe gleich 13 solche Gruppen/Schulen gibt.
4 in Mannheim, 3 in Karlsruhe und 6 in Heidelberg.
Wer näheres über die Gruppen erfahren möchte kann sich
bei dem folgenden Link weitere Infos einholen.
http://www.buddhismus-deutschland.de/dbu/frameset.php
Wünsch euch allen noch ein schönes WE
Samstag, 14. April 2007
Der Dalai Lama in Deutschland
Ich habe eine interessante Website gefunden, die über den Besuch des 14. Dalai Lama in Hamburg 2007 informiert. Der 14. Dalai Lama, mit richtigem Namen Tenzin Gyatso, wird sich im Juli 2007 für ein paar Tage in Hamburg aufhalten und dort Vorträge u.a über Gewaltlosigkeit und Mitgefühl in der globalisierten Welt halten.
Diese Veranstaltung wird von dem Tibetischen Zentrum e.V. Hamburg organisiert und gibt den Buddihsten in Deutschland die Möglichkeit den Dalai Lama selbst einmal zu sehen und seine Vorträge anzuhören.
Zusätzlich findet ihr auf der Seite noch eine Kurzbiografie über den 14. Dalai Lama und Erklärungen zu seinen drei Lebenszielen.
Also schaut euch die Seite mal an!! Besonders gut gefällt mir, dass es wirklich keine unendlich langen Texte sind, sondern alles einfach und kurz erklärt ist, sodass man es gut versteht. Derjenige, der wirklich auf diese Veranstaltungen gehen und sich die Vorträge anhören möchte, kann sich hier auch Tickets bestellen und darüber informieren, wann und wo jeweils diese stattfinden bzw. was das Thema ist.
Link: www.dalailama-hamburg.de/index.php?id=3
Buddhismus in Deutschland
„Buddhismus in Deutschland“ beschäftigen.
Zu Anfang eine Seite über den Buddhismus in Deutschland:
http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus_in_Deutschland
Hier erfahrt ihr wirklich ALLES über Personen und Jahreszahlen, deshalb ist der Text auch leider etwas zäh zu lesen und teilweise langweilig.
Jedoch finde ich es sehr interessant, dass der „Buddhistische Katechismus“ bereits 1887 als Deutsche Ausgabe erschienen ist und dass es heute rund 250.000 aktive Buddhisten in Deutschland gibt, von denen über die Hälfte Deutsche Buddhisten sind.
Wünsch euch allen noch ein schönes WE ;)
Dienstag, 3. April 2007
Ein paar Begriffe
Mala: die Gebetskette der Buddhisten, die aus 108 Perlen besteht, die meistens aus Holz hergestellt sind. Jede Perle steht symbolisch für einen der Bände der gesammelten Werke Buddhas (Bild rechts).

Mantra:eine meist kurze Wortfolge mit heiligen Wörtern oder Silben, die wiederholt werden bei der Meditation, dem Gebet,..Z.B. das "Om".Es soll den Weg zur Erleuchtung öffnen.
Retreat:die Jahre des spirituellen Rückzugs, allein in einer Höhle oder einem Kloster.
"Der friedlichste Ort der Welt"
Ich habe einen interessanten Bericht in der Zeitschrift "Brigitte" von einer Redakteurin gelesen, die, wie sie sagt, zu dem "friedlichsten Ort der Welt" gereist ist, Ladakh, das im Himalaja liegt und ein zutiefst buddhistisches altes Königreich war. Ihre geschilderten Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke haben mir sehr gefallen, und vor allem, weil es auch um den Buddhismus geht, fasse ich für euch den Artikel im Wesentlichen zusammen.
"Julee!", das ist der Gruß in Ladakh, er klingt wie ein Jubel. Ladakh heißt "Land der hohen Pässe" und liegt am nordwestlichen Rand des Himalaja 4.000 Meter hoch.
Die Region ist nahezu unbewohnbar, die wenigen Menschen, die dort leben betreiben Landwirtschaft. Im Winter fällt das Land in die "weltvergessene" Ruhe zurück, in der es jahrhundertelang lag, als es ein buddhistisches Königreich war- Maryul, "Rotland" genannt, wegen den roten Gewändern der Mönche. Im 8. Jh. kam der Buddhism
us nach Ladakh und ist noch heute die Hauptreligion der ca. 160.000 Ladakhis, deren Klosterkultur noch immer intakt ist. Ein dreitägiger Besuch des Klosters "Thagchokling" (Bild links) soll den Alltag der Mönche veranschaulichen. Das Kloster ist offen für alle, für Fremde, Nichtbuddhisten, Westler, was es so besonders macht. Jeder ist willkommen, doch es gibt keine Extras, sondern nur den Alltag.
Es gibt dort keine Heizung, kein elektrisches Licht und Strom kommt nur an wenigen Abenden. Im so genannten Andachtraum treffen sich die Mönche zum Gebet, zur Meditation. Mit einem Holzstab schlägt ein Mönch auf eine Klangschale (Bild mitte unten) und erzeugt einen tiefen Ton, er sagt: "Lasst die Gedanken gehen. Atmet und denkt an nichts."
Ein Mönch erklärt: "Deine Tasse mit Tee, du siehst, für dich ist sie eine Tasse. Für mich aber ist sie ein Symptom, nur eine Ansammlung von Molekülen. Die Schale ist nichts. Sie existiert nicht aus sich selbst heraus. Nichts ist absolut. Wir nennen es die Leerheit. Für euch im Westen ist es schwer. Ihr habt sehr viel Ego, immer kämpft ihr mit euch. Wie könnt ihr leer werden, wenn ihr erfüllt seid von euch selbst? Leere heißt: Wir nehmen uns nicht so wichtig."
Mehrmals im Monat kommen an einem Tag eine Gruppe von Mönchen aus benachbarten Klöstern mit ihren Instrumenten,Hörnern und Trommeln, um das Kloster "Thagchokling" zu segnen. Sie versammeln sich im Andachtsraum, die jungen Mönche haben vor sich die Petscha, einen Stapel mit losen Seiten,die sie beim Singen unablässig blättern. Ein Lama schlägt mit einem Stab seine Trommel, ein murmelnder Gesang beginnt, der aus nur 2 Tönen besteht. Die Mönche halten inne, beten, ergreifen dann erneut singend und betend ihre Instrumente. Jede Bewegung hat seine Bedeutung. Der Klang der Instrumente kann heilen, reinigen und auch die Geister vertreiben, die vom Menschen Besitz ergriffen haben. Gemeint sind: Ehrgeiz, Verbissenheit, Zorn, Jähzorn. Manchmal reicht es jedoch nicht allein dadurch, sodass die Ladakhis zu den Schamanen gehen und in Trance Kontakt zu den Göttern aufnehmen.
Der Buddhismus im Ladakh ist ein Volksbuddhismus. Es werden Amulette zum Schutz vor Dämonen getragen, in jedem Dorf steht eine dreistufige Steinsskulptur zur Abwehr böser Geister und fast jedes Dorf hat ein Orakel, das hoch geachtet ist.
Jedes Kloster im Ladakh feiert sein Maskenfest (Bild rechts). Das Fest im Kloster "Hemis"
" ist eines der prächtigsten und dauert mehrere Tage. Es feiert den Yogi und Lehrer "Padmasanbhava", den Begründer des Buddhismus im Ladakh. Dabei treten verkleidete Mönche mit Masken auf. Jede Verkleidung zeigt einen anderen Aspekt des Wesens Padmasanbhava, wie z.B. als weiße Gestalt in Lumpen, als Knochenmann oder als Riese. Die Mönche tanzen langsam, schreitend, hüpfen, drehen sich auf einem Fuß und treten im Kreis. Der Tanz weihe den Boden und halte Böse Mächte fern........
Also, ich hoffe der Artikel gefällt euch und ihr konntet euch gut in den Text einfinden. Vielleicht konntet ihr euch ja in euren Gedanken an den Ort versetzen und so alles miterleben?! =) Natürlich interessieren mich auch eure Meinungen und Kommentare dazu. Mir persönlich hat es einen sehr guten ersten Eindruck und Einblick in die Religion des Buddhismus, seiner Riten und Grundprinzipien verschafft.
Freitag, 30. März 2007
Link zum Buddhismus
Ich habe im Web einen tollen Link zum Buddhismus gefunden.
Es sind sehr interessante Dinge allgemein zum Buddhismus erklärt sowie auch zum Beispiel die Frage: "Wie wird man Buddhist?".
Zusätzlich werden auch Buddhistische Meditationszentren in Deutschland genannt und Links zu den Zentren angegeben.
Ich persönlich finde die Seite ist sehr informativ, übersichtlich und anschaulich gestaltet. Für einen, der mehr über den Buddhismus erfahren möchte und noch keine Vorstellung davon hat, auf was sich die Religion stützt, wird hier gut aufgeklärt.
Also schaut doch mal rein und bewertet sie selbst.
Link: www.buddhismus.de








